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Im 2003-2004 habe ich mich auf die Prüfung zum eidg. dipl. Marketingleiter vorbereitet und dabei nebst den Kursunterlagen der BVS St. Gallen unzählige Fachbücher "durchgekaut", Hunderte von Websites zum Thema "Marketing" besucht und daraus eigenen Zusammenfassungen erstellt. Dabei war mir das Internet eine sehr wichtige Informationsquelle. Dutzende von Fachleuten, Studenten, Referenten haben in selbstloser Art ihr Wissen mit anderen geteilt. Inzwischen habe ich erfolgreich abgeschlossen und habe selbst einige Jahre Marketing an der BVS St. Gallen. unterrichtet. Kurz - ich bin nun selbst soweit, dass ich fundierte Informationen an Interessierte weiter geben kann. Kostenlos. 😉

Seit 2008 arbeite ich in der NTB Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs. Ich bin dort für Marketing und Kommunikation verantwortlich. Meine Aufgaben sind breit gefächert, sie umfassen Texten, Layouten, Webpublishing - und machen sehr viel Spass!

Sie finden auf meiner Website deshalb folgendes Material rund ums Marketing:

  • Marketing
  • Werbung
  • Verkauf
  • Kreativität

Weitere Themen sind in Vorbereitung - und auch Anregungen sind sehr willkommen!

Marketing

Marketing

Marketing ist marktgerichtete und marktgerechte Unternehmenspolitik (Weinhold-Stünzi)

Marketing ist ein Prozeß im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Dinge von Wert erzeugen, anbieten und miteinander austauschen. Kotler/Bliemel)

Dies sind nur zwei mögliche Definitionen des Begriffes "Marketing".

Historische Entwicklung[(gemäss Wikipedia)

Der Begriff „Marketing“ wurde erstmals zwischen 1905 und 1920 an US-amerikanischen Universitäten verwendet. In Deutschland organisierte Ludwig Erhard 1935 im Namen der Nürnberger Handelshochschule, als wissenschaftlicher Assistent von Wilhelm Vershofen, das erste Marketing-Seminar Deutschlands. Damals als „Absatzwirtschaftlicher Kurs“ bezeichnet, war dies ein Grundstein für den NAA e. V. (Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft) und den GfK e. V. Aus diesen entstanden später die NAA GmbH und die Gesellschaft für Konsumforschung.

Eine Ausnahme bildet die Untersuchung von Stackelbergs aus dem Jahre 1939: Im Gegensatz zur damals vorherrschenden Preistheorie, die von Preis und Menge als alleinige Aktionsparameter von Unternehmungen ausgeht, berücksichtigte er erstmalsQualitätsvariationen und Vertriebspolitik. Die Geburtsstunde des Marketings kam in Deutschland mit der Erfindung des Backpulvers 1893 durch Oetker. Durch Massenwerbung wurde dem Privatkunden erstmals ein Produkt angeboten, das ihm eine Arbeitserleichterung verschaffte – von dem er aber bis dahin nicht gewusst hatte, dass er es überhaupt brauchte. Da die Weiterentwicklung durch Erfindungen neuer Produktvarianten weiter voranschritt, reicht der Erfolg des Angebots bis in die Gegenwart hinein. Auf universitärer Ebene entwickelte sich Marketing Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre durch den Aufbau des ersten Instituts für Marketing durch Heribert Meffert an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster (Westfalen).

Die Einführung des heutigen Marketingbegriffes wurde vom Wandel der Absatzmärkte begleitet, weg vom Verkäufermarkt, in dem der Verkäufer aufgrund des Mangels an Gütern und Dienstleistungen Preise und Konditionen weitgehend bestimmen kann, hin zu einem Käufermarkt, in dem die Vielzahl an Wettbewerbern immer mehr Kunden die Wahl ermöglicht, ob sie das Angebot überhaupt annehmen.

Manfred Bruhn beschreibt, insbesondere für Deutschland, folgende Entwicklungsstufen des Marketings:[9]

  • Produktionsorientierung in den 1950ern (reine Produktion; aufgrund enormer Nachfrage in der Nachkriegszeit)
  • Verkaufsorientierung in den 1960ern (von der Produktion zum Vertrieb)
  • Marktorientierung in den 1970ern (Marktsegmentierung; Spezialisierung auf einzelne Bedürfnisse)
  • Wettbewerbsorientierung in den 1980ern (Betonung von Alleinstellungsmerkmalen)
  • Umfeldorientierung in den 1990ern (Reaktion auf ökologische, politische, technologische oder gesellschaftliche Veränderungen)
  • Dialogorientierung ab 2000 (interaktive Ausrichtung der Kommunikation durch Internet, E-Mails)
  • Netzwerkorientierung ab 2010 (Web 2.0, soziale Netzwerke, Word-of-Mouth)

Weiterführende Literatur

Marketingbegriffe humorvoll

MindMaps "Marketing"

Markt-System nach Richard Kühn
( " Marketing-Gesicht")

Eine erstklassige Website www.markenlexikon.com

Ein Besuch im Markenmuseum ist ebenfalls kurzweilig

Wikipedia zum Thema Marketing